Die richtige Nachhilfe fürs Kind finden

3. März 2015 Aus Von Kathrin

Viele Kinder tun sich in der Schule schwer, manche allgemein, andere nur in einzelnen Fächern. Das hat nicht immer etwas mit mangelndem Bemühen oder fehlender Intelligenz zu tun, manchmal fehlt auch einfach nur die richtige Unterstützung, um die notwendigen Fortschritte zu machen.

Nachhilfe ist deshalb ein wichtiges Thema, sie kann den Notendurchschnitt deutlich verbessern. Es gibt heutzutage verschiedene Möglichkeiten der Nachhilfe, nicht jede ist für jeden Schüler gleichermaßen geeignet. Nachfolgend eine kleine Entscheidungshilfe für Eltern.

Die Eltern als Nachhilfelehrer

Meistens ist es so, dass Eltern sich zunächst selbst mit ihrem Kind zum Lernen hinsetzen, bevor sie Geld in eine richtige Nachhilfe investieren. Ist nur eine minimale Förderung und Hilfe notwendig, so kann dies auch durchaus der richtige Weg sein.

Doch es besteht eine emotionale Bindung zwischen „Lehrer“ und Schüler, es kann also keine objektive Lernbegleitung erfolgen, häufig kommt es auch zu Konflikten. Eltern müssen selbst herausfinden, ob diese Betreuung ihren Kindern nützt.

Wichtig ist, dass sie viel Geduld und Gelassenheit haben und natürlich den Lernstoff auch wirklich selbst verstehen. Es muss genügend Zeit zur Verfügung stehen, damit die Nachhilfe auch regelmäßig erfolgen und der Schüler sich auf seine Eltern verlassen kann.

Private Nachhilfe

Die private Nachhilfe wäre eine andere Möglichkeit, die auch von vielen genutzt wird. In diesem Fall kann die Nachhilfe durch Studenten, Bekannte oder auch Mitschüler erfolgen, die gemeinsam mit dem Schüler den Unterrichtsstoff durchgehen.

Andere Schüler haben dabei den großen Vorteil, dass sie selbst den Alltag in der Schule erleben und so einen bessern Zugang zum Kind haben. Es entsteht oft eine freundschaftliche Verbindung, die das Lernen sehr erleichtert, weil die Atmosphäre ziemlich locker ist.

Auf diese Weise findet ein Lernen auf Augenhöhe statt, es findet eine individuelle Förderung statt und das Kind kann das Lerntempo selbst bestimmen. Wichtig ist, dass die Chemie zwischen beiden stimmt und die Eltern regelmäßig Rücksprache mit dem „Nachhilfelehrer“ halten.

Nachhilfe durch Profis

Nicht immer reicht das Lernen mit anderen Schülern oder Studenten aus, dann müssen Profis ran. Diese Nachhilfestunden werden entweder für einzelne Schüler oder auch in Gruppen angeboten, was sich natürlich auch im Preis niederschlägt.

Auf jeden Fall können Eltern in diesem Fall sicher sein, dass eine qualitativ hochwertige Nachhilfe erfolgt, die sich auch an aktuellen Lehrplänen orientiert.

Die Lehrer haben einen emotionalen Abstand zum Schüler und sind auch pädagogisch geschult, weil es sich häufig um ehemalige Lehrkräfte an Schulen handelt, oder Lehrer, die diese Tätigkeit noch nebenbei ausüben.

Die Eltern werden regelmäßig über die Fortschritte informiert und somit mit in die Förderung eingebunden. Meistens werden flexible Laufzeiten angeboten, so dass man auch kurzfristig wieder kündigen kann, wenn man nicht zufrieden ist.

Lernen am Computer

Die modernen Medien haben auch im Bereich des Lernens längst Einzug gehalten. Der große Vorteil daran ist, dass es Kinder auch Spaß macht, am Computer zu lernen. Schon für die Kleinsten gibt es spezielle Plattformen, auf denen sie spielerisch ihr Wissen vertiefen und Lerninhalte erarbeiten können.

Wenn Eltern ihren Kindern dafür Zugang zum Internet gewähren, sollten sie jedoch immer ein Auge darauf haben und den Umgang und die Lernerfolge auch kontrollieren.

Relativ neu auf dem Markt ist eine Lernbegleitung mittels Webcam. So „treffen“ sich Lehrer und Schüler online und können Lernaufgaben persönlich besprechen. Das Lernen am Computer hat den Vorteil, dass man zeitlich und räumlich ganz flexibel ist.

Manche Kinder sind allerdings am Computer nicht konzentriert genug, so dass es keine gute Alternative zur herkömmlichen Nachhilfe darstellt.