Erkältungen bei Kindern vorbeugen

Redaktion kinderzeugsVeröffentlicht am 3 Min. Lesezeit

Es ist Herbst, und das ist auch die Jahreszeit, in der wir uns mit Erkältungen und Grippe herumplagen müssen. Gerade kleine Kinder sind dafür anfällig, weil ihr Immunsystem noch nicht komplett ausgereift ist.

Richtige Erkältungswellen fegen in der kalten Jahreszeit regelmäßig durch das Land, meistens erwischt es dann gleich die ganze Familie. Eltern von Babys und Kleinkindern sind häufig gestresst und leiden unter Schlafmangel, das schwächt auch die Abwehrkräfte, so haben Erreger besonders leichtes Spiel.

Es ist zum verrückt werden, wenn dann ein Infekt den nächsten jagt und es schier kein Ende mehr zu nehmen scheint. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten diesen Kreislauf eventuell zu durchbrechen, unter anderem, indem man das Immunsystem auf Trab bringt.

Krankheitserreger möglichst meiden

Natürlich kann man Erregern nicht komplett aus dem Weg gehen, doch einige Vorkehrungen helfen dabei, den Kontakt so gering wie möglich zu halten. In der Regel werden Infekte durch Schmier- oder Tröpfcheninfektion verbreitet.

Überall, wo es Kontakt zu anderen Menschen gibt, treffen wir auf sie. Sei es an Griffen in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Türklinken oder am Kinderspielzeug. Allerdings ist nur den wenigsten bewusst, das sich auf auf den Augen-Schleimhäuten solche Erreger befinden.

Reibt sich ein Kind in den Augen und fasst dann jemanden an, kann eine Ansteckung erfolgen. Auch wenn Geschwister sich das Spielzeug teilen, können Infektionen übertragen werden.

Sind also Verunreinigung am Spielzeug offensichtlich, sollte man es möglichst reinigen. Desinfizieren ist im Haushalt normal nicht notwendig, allerdings sollten sich die Haushaltsmitglieder häufiger als sonst die Hände waschen.

Den Körper abhärten

Um Infektionskrankheiten vorzubeugen, sollte man den Organismus so gut wie möglich abhärten. Der Körper bekommt verschiedene Reize und Abwechslung, so kommt das Immunsystem auf Trab und kann sich selbst trainieren.

Frische Luft ist eine einfache aber wirkungsvolle Methode. Wenn der Körper den Temperaturwechsel von drinnen nach draußen kompensieren muss, dann wird der Kreislauf angeregt, und darüber hinaus findet eine stärke Durchblutung der Schleimhäute im Rachen und in der Nase statt.

Das bedeutet, dass man auch in der kalten Jahreszeit regelmäßig mit den Kindern ins Freie gehen sollte. Auch Bewegung fördert die Abwehrkräfte, vor allem wenn es sich um Ausdauersport handelt.

Ein tägliches Training ist dafür gar nicht notwendig, es reicht, wenn man sich einige Stunden in der Woche bewegt. Kinder sollten vor allem Spaß am Sport haben, ganz egal, ob es sich um Radfahren, Joggen, Schwimmen oder Fußballspielen handelt.

Hat man sich allerdings bereits einen Infekt eingefangen, so sollte man mit dem Training pausieren, damit der Körper sich in Ruhe erholen kann.

Auch die Sauna ist eine gute Möglichkeit, den Körper abzuhärten. Schon Kinder ab drei Jahren kann man gut mit in die Sauna nehmen. Allerdings wäre in diesem Fall eine so genannte Bio-Sauna besser, da die Temperaturen dort nicht so hoch sind.

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Archivbeitrag aus dem Jahr 2015. Einzelne Angaben können veraltet sein; aktuelle Ratgeber finden sich in der Ratgeber-Übersicht.