Kinder neugierig machen auf Berufe

12. April 2011 Aus Von Steffi

Am 14. April ist es wieder so weit und der „Girls Day“ und der „Boys Day“ gehen in eine neue Runde. Die Idee hinter diesen Tagen ist schnell erklärt. So soll der Tag in einem eher dem anderen Geschlecht zugeordneten Beruf die Neugier auf eher geschlechtsunspezifische Berufe gewecken. Doch auch Eltern können ihren Teil dazu beitragen ihre Kinder auch auf andere Berufe neugierig zu machen.

Einmal im Jahr gibt es den sogenannten „Girls Day“ beziehungsweise „Boys Day“. Entstanden als reiner Tag, an dem Mädchen einmal in Berufe, die eher als „Männerdomäne“ gelten, hineinschnuppern können, ist der Tag inzwischen auch auf Jungen ausgeweitet worden, die ihrerseits in die klassisch als „Frauenberufe“ klassifizierte Jobs hineinschauen können. Doch ein einziger Tag im Jahr reicht bei weitem nicht aus. Hier sind auch die Eltern gefordert, ihren Kindern zu ermöglichen, einmal Einblicke in verschiedene Berufe zu bekommen.
Dies ist unter anderem möglich, indem beim Chef nachgefragt wird, ob das eigene Kind einmal mit zur Arbeit gebracht werden kann, in den meisten Berufen ist dies möglich. Auch kleine Schnupperpraktika in den Ferien lassen sich meist recht unkompliziert ermöglichen. Dazu kann sowohl im eigenen Betrieb angefragt werden, als auch bei Freunden, Verwandten oder Bekannten.

Was Eltern jedoch vermeiden sollten ist es, die Kinder zu versuchen in einen Beruf hineinzureden. Besonders bei Kindern, die ins Teenageralter kommen, ruft dies meist eine gegenteilige Reaktion hervor. Doch können Eltern versuchen darauf zu achten, mit welchen Vorstellungen Kinder im Kindergarten oder in der Schule konfrontiert werden. Aussagen wie „Für ein Mädchen gar nicht schlecht.“ bei einer 3 in der Physikarbeit müssen schlicht nicht sein.

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