Möbel für Babys und Kleinkinder kaufen

Redaktion kinderzeugsVeröffentlicht am 3 Min. Lesezeit

Wenn man für Kinder neue Möbel kauft, dann müssen einige Punkte berücksichtigt werden. Natürlich entscheidet zunächst die Optik, doch ein gutes Aussehen alleine reicht bei weitem nicht aus. Die Kindermöbel sollten zudem auch praktisch sein und wichtigen Sicherheitsaspekten entsprechen. Beim Kauf der Möbel kommt es selbstverständlich auch darauf an, wie alt das jeweilige Kind ist.

Bei der Kaufentscheidung spielen viele Punkte eine Rolle

Der Punkt „Sicherheit“ steht natürlich umso weiter oben, je kleiner das Kind ist. Einem Baby oder Kleinkind ist die Optik der Möbel noch egal. Hier ist vor allem darauf zu achten, dass die Möbel eine Zeit lang „mitwachsen“, so dass sie möglichst lange genutzt werden können.

Auch die Qualität spielt eine wichtige Rolle, denn Möbel aus minderwertigen Materialien, die von Kindern benutzt werden, sind unter Umständen ganz schnell reif für den Sperrmüll. Es ist empfehlenswert, sich bereits vor dem Kauf der Kindermöbel ein paar Gedanken zu machen, die folgenden Tipps können als Anhaltspunkte dienen.

Im Internet findet man viele Anregungen zur Gestaltung vom ersten Zimmer fürs Baby oder Ideen für komplette Kinderzimmer.

Sicherheit und Gesundheit sind das A und O

Kleinere Kinder haben noch keinen wirklichen Sinn für Gefahren. Deshalb ist es an den Eltern, beim Kauf von Kindermöbeln auf die größtmögliche Sicherheit zu achten. Abgerundete Kanten sollten eine Selbstverständlichkeit sein, außerdem müssen die Möbel sehr standfest sein.

Regale sollte man zum Beispiel an der Wand befestigen können, damit ein Umkippen nicht möglich ist. Die Stabilität ist auch beim Hochstuhl enorm wichtig, denn das Kind wird nicht immer ganz still darin sitzen. Entscheidet man sich für Etagen- oder Hochbett, so ist bei Kleinkindern unbedingt eine Absturzsicherung notwendig, denn Kinder toben auch gerne auf ihren Betten.

Möbel aus Nadelhölzern können Terpene enthalten, die bei einigen Kindern Allergien auslösen. Bei zu Allergien neigenden Kindern sollte man solche Holzmöbel lieber meiden. Wichtig ist, dass nur Lacke verwendet wurden, die auf Speichelfestigkeit geprüft wurden, denn kleine Kinder erkunden vieles mit dem Mund.

Eltern sollten unbedingt auf bestimmte Prüfsiegel achten, die Sicherheit und Unbedenklichkeit der verwendeten Materialien bescheinigen.

Mitwachsendes Mobiliar und Ergonomie

Bei Babys und Kleinkindern sollte auch die Ergonomie ein wichtiger Aspekt sein. Vor allem die Wickelkommode muss so gestaltet sein, dass die Eltern ihr Kind bequem wickeln können. Dazu gehört zum Beispiel die optimale Höhe, so dass man keine Rückenschmerzen bekommt. Alle Utensilien müssen so verstaut werden können, dass sie auch mit einer Hand gut zu erreichen sind.

Beim Kinderbett ist eine höhenverstellbare Liegefläche ideal, dann muss man das Baby in den ersten Wochen und Monaten nicht von ganz unten nach oben heben, das schont ebenfalls den Rücken.

Gerade beim Bett wäre es empfehlenswert, dass es sich umbauen lässt, so dass aus dem Babybett später ein Juniorbett wird. So kann man es nicht nur die ersten zwei Jahre nutzen, sondern noch wesentlich länger. Bei manchen Wickelkommoden lässt sich die obere Auflage abnehmen, so ist das Möbelstück später noch als normale Kommode nutzbar.

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Archivbeitrag aus dem Jahr 2014. Einzelne Angaben können veraltet sein; aktuelle Ratgeber finden sich in der Ratgeber-Übersicht.