Vertrauen ist Gut…

13. Mai 2011 Aus Von Steffi

… Kontrolle ist besser. So heißt es in einem Sprichwort. Übertreiben sollten es die Eltern mit der Kontrolle ihres Kindes dennoch nicht. Ein wenig Kontrolle ist jedoch sicherlich nicht schlecht, besonders, wenn es um die Schule geht. Gerade Kinder in der Grundschule müssen nämlich nicht nur das Einmaleins, sondern vor allem auch den Überblick über die eigenen Sachen erlernen. Mit der abendlichen Kontrolle des Schulranzens können Eltern ihren Kindern dabei helfen.

Der Ranzen eines Kindes im Grundschulalter gleicht häufig mehr einem Sammellager allerlei sonderbarer Dinge denn einem Aufbewahrungsort für Schulmaterial. So finden sich dort häufig Reste vergessener Schulbrote, besondere Steine oder auch Reste von angespitzten Bleistiften. Was sich dort allerdings selten findet ist eine Grundordnung, in der es möglich ist, mit einem schnellen Griff die erforderlichen Schulmaterialien zu finden.

Auch gehen in dem Chaos, das meist im Ranzen herrscht, schnell Dinge und Materialien verloren, die für den Unterricht wichtig sind. Daher sollten es Eltern gar nicht erst so weit kommen lassen und ihren Kindern dabei helfen zu erlernen, wie in einem Schulranzen Ordnung herrschen kann.

Dabei sollten Eltern vermeiden, Vergleiche mit anderen Kindern anzustellen, die einen besseren Ordnungssinn haben, etwas verloren gehen kann immer, es sollte nur nicht überhand nehmen.

Sollte beim abendlichen Check des Ranzens sich zeigen, dass beispielsweise ein Lineal oder ein Bleistift oder auch das Radiergummi fehlt, so muss das Kind überlegen, wo dieses hin gekommen ist. Lässt sich das Verlorene nicht mehr auffinden, so können Eltern auch durchaus von ihren Kindern verlangen, dass diese es selbst, soweit es nicht einen gewissen Kostenrahmen überschreitet, von ihrem Taschengeld ersetzen.

So lernen selbst die größten Ordnungsmuffel recht schnell, dass sich ein aufgeräumter Ranzen ab und an „auszahlt“.