0,0 Promille für Schwangere!
Am heutigen Freitag, den 9. September, ist der Tag des alkoholgeschädigten Kindes. Anlass genug, dringend alle Schwangeren davor zu warnen, während der Schwangerschaft Alkohol zu trinken, denn dieser gelangt ungefiltert direkt über die Nabelschnur zum ungeborenen Kind, mit teilweise gravierenden Auswirkungen für das Baby.
Ein Gläschen in Ehren, so ein Sprichwort, kann keiner verwehren. Für werdende Mütter allerdings gilt vom ersten bis zum letzten Tag der Schwangerschaft eine ganz: Finger weg vom Alkohol! Auch schon ein Glas kann hier zu viel sein.
Statistisch gesehen werden jährlich rund 10.000 Babys geboren, die fetale Alkoholeffekte aufweisen, bei etwa 4.000 dieser Kinder hat der von der Mutter in der Schwangerschaft konsumierte Alkohol lebenslange körperliche und geistige Schädigungen zur Folge. Immer wieder wird nämlich unterschätzt, dass der Alkohol auch schon in geringsten Mengen schädliche Auswirkungen auf das noch ungeborene Leben fatale Folgen haben kann. Da die Organe sich erst entwickeln und noch nicht ausgebildet sind, bleibt der Alkohol im Körper des Embryonen viel länger, als im Körper der Mutter und kann entsprechend auch sehr viel schlechter abgebaut werden.
Es gibt keinen Zeitpunkt während einer Schwangerschaft, zu dem ein sich im Mutterleib entwickelndes Kind mehr oder weniger von späteren Schäden durch Alkohol betroffen sein kann, gibt es nicht. Egal, in welcher Schwangerschaftswoche, schon ein Glas Sekt oder Wein kann zu viel sein. Auch einen Wert, welche Menge an Alkohol möglicherweise noch keine Schädigung der Entwicklung des ungeborenen Lebens verursacht gibt es nicht.
Daher sollte für alle werdenden Mütter ein striktes Alkoholverbot gelten, welches auch während der Stillzeit einzuhalten ist, denn auch in dieser Zeit gibt die Mutter den Alkohol direkt durch die eigentlich gesunde Muttermilch an den noch unreifen kindlichen Körper weiter.
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Archivbeitrag aus dem Jahr 2011. Einzelne Angaben können veraltet sein; aktuelle Ratgeber finden sich in der Ratgeber-Übersicht.


