Baden-Württemberg: Grüne fordern mehr Musikunterricht

Redaktion kinderzeugsVeröffentlicht am 1 Min. Lesezeit

Die Grünen in Baden-Württemberg haben mehr Musikunterricht für sozial benachteiligte Kinder gefordert. Wie die bildungspolitische Sprecherin der Grünen im Stuttgarter Landtag, Renate Rastätter, sagte, solle die Landesregierung hierfür drei Millionen Euro im Haushalt einplanen. Mit diesen drei Millionen Euro könnte nach Ansicht der Grünen in Baden-Württemberg die Zusammenarbeit von Grundschulen und Musikschulen finanziert werden.

Denn Rastätter hält die musikalische Ausbildung im Fächerverbund “Mensch, Natur und Kultur” (Menuk) an der Grundschule für unzureichend. Dieses Fach würde lediglich den Mangel an Fachlehrern im Bereich Musik verschleiern. Für viele Eltern sei es aber nicht denkbar, ihren Kindern zusätzlichen Unterricht an einer Musikschule bieten zu können, da ihnen hierfür schlichtweg die finanziellen Mittel fehlen. Es gelte aber für die Landesregierung, die Persönlichkeitsentwicklung aller Kinder zu unterstützen. Es dürfte nicht nur der Nachwuchs aus wohlhabenden Familien profitieren.

Zudem sieht die bildungspolitische Sprecherin der Grünen in Baden-Württemberg auch Probleme bei Schülern an Gymnasien. So hätten die Musikschulen im Schuljahr 2008/2009 einen Rückgang von 5.000 Schülern verzeichnet. Der Großteil hiervon habe dabei mit der Belastung durch die G8- Reform zu kämpfen, erklärte die Politikerin.

Quelle: SWR

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Archivbeitrag aus dem Jahr 2010. Einzelne Angaben können veraltet sein; aktuelle Ratgeber finden sich in der Ratgeber-Übersicht.