Musik in der Kindeserziehung

Musik in der Kindeserziehung

10. Februar 2021 Aus Von Steffi

Einem Kind in jungen Jahren ein Musikinstrument beizubringen, hat im späteren Leben nur Vorteile. Meist geht der Wunsch von den Eltern aus. Allerdings eifern die Kinder sehr rasch nach. Grund dafür sind die Vorbilder, die sie in den sozialen Medien entdecken. Was für die ältere Generation vielleicht Eric Clapton oder Joshua Kadison war, ist heute Michael Wendler oder Robby Williams. Jede Generation bildet ihre eigenen Vorbilder heraus. Dabei bestimmt aber nicht nur die Stimme das Verhalten der Kinder. In der Regel sind es die Musikinstrumente, auf denen bekannte Songs gespielt werden. Daher verwundert es auch nicht, dass zwei Musikinstrumente besonders stark bei der Jugend dominieren. Eine komplette Liste der beliebtesten Instrumente kann man bei statista einsehen.

Welches Musikinstrument als Kind erlernen

Einerseits ist das die Gitarre, andererseits das Klavier. Klavierunterricht für die Kinder gehört vor allem in der höheren Gesellschaftsschicht zum Basisunterricht. Die Kinder tun meist begeistert mit. Ab welchem Alter man mit dem Klavierspielen beginnen sollte, ist eine individuelle Entscheidung. Grundsätzlich gibt es kein genaues Alter, welches als ideal einzustufen wäre. Es gibt auch talentierte Pianisten, die erst im Erwachsenenalter mit dem Klavierspielen beginnen. Je früher damit begonnen wird, desto leichter fällt einem den Klavierspielen auch. Für Kinder hat sich ein Lebensalter von etwa fünf Jahren als optimal herausgestellt. Das Alter ist nicht nur aus demographischen Gesichtspunkten sehr gut geeignet, sondern auch aus Sicht des kurz bevorstehenden Schuleintritts.

Unterschied beim Klavierunterricht zwischen Jung und Alt

Es bleibt noch ein Jahr Zeit bis zur Schule. Viele Schulen fördern musikbegeisterte Schüler und bieten selbst aktiv Klavierunterricht an. Die Kinder kommen dann bereits mit Vorkenntnissen in den Klavierunterricht in der Schule. Viele Kinder beginnen bereits im Alter von drei oder vier Jahren mit den Klavierspielen. Das berühmteste Beispiel aus der Geschichte ist wohl Wolfgang Amadeus Mozart. Er hatte im zarten Alter von sieben Jahren erste Kompositionen zusammengestellt. Grundsätzlich gibt es aber einen Unterschied beim Unterricht. Während Kinder das Klavierspielen spielend erlernen sollten, ist es bei Erwachsenen viel zielstrebiger voranzutreiben. Man muss sich aber nicht bei den Fortschritten zwingen. Das Spielen am Klavier muss Spaß machen. Wer sich zu Leistungen drängt, wird aus lauter Frust nach wenigen Wochen mit dem Spielen aufhören. Das ist nicht Sinn der Sache.

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