Stuttgart: Helfer für junge Mütter und Familien mit Babys gesucht

22. Februar 2011 Aus Von Steffi

Die Anfangszeit als junge Familie ist oft nicht einfach – besonders dann, wenn man nicht das Glück hat, viele helfende Verwandte oder Freunde vor Ort zu haben. Wo früher Großeltern, Onkel und Tanten einsprangen, ist heutzutage oft niemand da, der mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. Das Projekt „Wellcome“ will nun Ehrenamtliche vermitteln, die jungen Familien unter die Arme greifen.

Die Initiatorin Corinna Wirth, Geschäftsführerin im Haus der Familie, bezeichnet  „Wellcome“ als eine Art moderne Nachbarschaftshilfe. Wer bei diesem Projekt um Hilfe bittet, erhält zwei- bis dreimal die Woche für ein paar Stunden Hilfe von erfahrenen Ehrenamtlichen. Sie begleiten Mütter und Babys z.B. beim Arztbesuch oder passen auf das Kind auf, damit die Eltern wichtige Dinge erledigen können. Wellcome will sowohl für die Neugeborenen sorgen, als auch Mutter und Vater das Elternwerden einfacher machen – so setzt sich der Name des Projekts auch aus den Worten „well“ (gut, sich gut fühlen) und „welcome“(Willkommen) zusammen. Für die Betreuung bittet das Projekt um einen Kostenbeitrag von fünf Euro die Stunde – es werde jedoch den Familien überlassen, wieviel sie geben können und wollen. Das wird gern angenommen – es gibt bereits lange Wartelisten für das Betreuungsangebot.

Das Problem: Viele Interessenten – zu wenig Ehrenamtliche. Allein im Stuttarter Süden fehlen dem Projekt noch rund 20 Helfer, um die Anfragen bewältigen zu können. Die Ehrenamtlichen werden selbstverständlich durch das Haus der Familie versichert und erhalten eine Fahrtkostenerstattung. Kostenlose Säuglingspflege- und Erste-Hilfe-Kurse können sie ebenfalls absolvieren.

Wollen Sie „Wellcome“ Hilfe anbieten oder möchten Sie sich bei um Unterstützung bewerben? Hier erfahren Sie mehr. Übrigens: Das Projekt „Wellcome“ hat deutschlandweit viele Standorte. Ob auch in Ihrer Nähe Wellcome-Partner zu finden sind, erfahren Sie hier.

Quelle