Warum sich ein Bällebad für Kinder lohnt

Warum sich ein Bällebad für Kinder lohnt

14. Oktober 2022 Aus Von Zyrius Rantan

Kinder lieben es einfach: Viele hunderte bunte Bälle im Bällebad, die dazu einladen hineinzuspringen und zu toben. Lachende Kinder, die sich mit leuchtenden Augen selbst eingraben und verstecken. So ein Bällebad im Kinderzimmer ist der Traum vieler Kinder.

Schon Babys ab dem sechsten Lebensmonat haben viel Spaß mit den bunten Bällen. Aber lohnt sich ein Bällebad überhaupt? Was gibt es beim Kauf zu beachten und wie kann ein Bällebad die Entwicklung der Kinder unterstützen.

Unterstützt die natürliche Entwicklung auf mehreren Ebenen

Ein Bällebad bietet die perfekte Möglichkeit, um motorische Fähigkeiten zu üben. Durch das Werfen oder Rollen der Bälle wird die Koordination von Auge und Hand verbessert.

Das Graben und das Buddeln in den Bällen, sowie das Untertauchen sind alles Bewegungen, die ein Bewusstsein für den eigenen Körper fördern. Die Rumpfmuskulatur wird gestärkt und verbessert die spätere Körperhaltung.

Die vielen Impulse, die das Nervensystem der Kinder bekommt, helfen dabei, die Welt zu entdecken. Es gibt Bälle in verschiedenen Farben, die faszinieren und das Lernen von Farben erleichtern. Glatte Oberflächen und runde Formen fördern den Tastsinn.

Noch lustiger ist es, wenn andere Kinder mit dabei sind. Es werden neue Freundschaften geschlossen und gemeinsam gelacht. Zusammen Bälle werfen und sich gegenseitig vergraben. Es kann auch passieren, dass alle Bälle nach Farben sortiert oder erste Zählversuche versucht werden.

Welche Eigenschaften sollte das Bällebad unbedingt haben?

Die Größe der Bälle ist eine wichtige Entscheidung, die beim Kauf getroffen wird. Die Bälle sollten auf jeden Fall so groß sein, dass sie nicht in den Mund gesteckt werden können.
Sie sollten außerdem fest genug sein, dass sie formstabil bleiben. Falls doch mal darauf rumgekaut wird, dürfen sich keine Teile davon loslösen.

Schadstoffe sind auch ein wichtiges Thema, die Kinder werden die Bälle auf jeden Fall in den Mund nehmen. Beim Kauf also unbedingt auf Schadstofffreie Bälle achten, die ein geprüftes und zertifiziertes Material enthalten.

Das Behältnis sollte einen Durchmesser von 1,20 Meter und eine Höhe von 40 Zentimetern haben. Die Bälle selbst sollten vom Durchmesser nicht kleiner als sieben Zentimeter sein. Für das Bällebad sind um die 500 Bälle geeignet, damit sich die Kleinen so richtig schön darin verstecken können.

Vor der Anschaffung muss geklärt werden, wo das Bällebad aufgebaut wird. Natürlich ist im Wohnzimmer oft mehr Platz als im Kinderzimmer, aber es ist auch schön, wenn das Wohnzimmer nicht immer voller Bälle ist. Es gibt auch kleinere Varianten als Bällebad-Zelt mit einer Pop-up-Funktion. Das kann weggeräumt oder mit in den Garten genommen werden.

Das Fazit

Ein Bällebad für Kinder lohnt sich auf jeden Fall. Kinder von sechs Monaten bis sechs Jahren werden viel Spaß damit haben. Die Entwicklung und Kreativität wird ebenfalls gefördert. Bällebäder werden übrigens auch zu Therapiezwecken verwendet. Die Bälle helfen Kindern durch eine sanfte Massagefunktion dabei, sich zu entspannen.

Eltern können sich gerne mit ruhigen Gewissen zurücklehnen und die Zeit genießen. Das gibt die Gelegenheit etwas anderes zu tun. Die Sprösslinge werden auf jeden Fall stundenlang mit dem Bällebad beschäftigt sein.